Die über­setz­te Gegenwart

Sechs Bücher erhalten in diesem Jahr den Internationalen Literaturpreis. Gemeinsam mit den prämierten Übersetzerinnen und Übersetzern reisen wir einmal um die Welt und stellen die Preisträgerwerke vor.

© Car­los Capella

Wir begin­nen unse­re Welt­rei­se an der Sei­te von James Noël und sei­ner Über­set­ze­rin Rike Bol­te in Hai­ti, genau­er gesagt: in Port-au-Prin­ce, im Jahr 2010. Und so schnell kom­men wir hier auch nicht weg, denn ein Erd­be­ben – das Erd­be­ben des noch jun­gen Jahr­hun­derts, von den Hai­tia­nern laut­ma­le­risch Gou­dou­gou­dou getauft – hat das Land soeben heim­ge­sucht. Ber­nard, der Ich-Erzäh­ler in Noëls halb magi­schem, halb sati­ri­schem, immer poe­ti­schem Roman Was für ein Wun­der, hat das Beben über­lebt und platzt nun vor Lebens­lust. An der Sei­te der adret­ten ita­lie­ni­schen NGO-Funk­tio­nä­rin Amo­re schweift er durch sein Land und por­trä­tiert lie­be­voll sei­ne Bewoh­ner eben­so wie die inter­na­tio­na­len Kata­stro­phen­hel­fer, ‑mana­ger und ‑tou­ris­ten, denen es plötz­lich aus­ge­lie­fert ist.

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Wie klingt James Noëls Haiti?

Was für ein Wun­der lie­fert ein regel­rech­tes Stim­men­ge­wirr. Gleich zu Beginn denkt der Prot­ago­nist genau dar­über nach: er erklärt, er sei „völ­lig ver­stimmt“, als er auf dem Roll­feld des Flug­ha­fens Tous­saint-Lou­ver­tu­re von einem Frem­den den Hin­weis bekommt, man befin­de sich nun mal im „Irren­haus des Jahr­hun­derts“. Mit­ten in die­sem Sze­na­rio ver­sucht dann der schrä­ge Vogel, der Ber­nard ist, „sei­ne eige­ne Stim­me“ „aus­fin­dig“ zu machen. Und genau dar­um geht es in Was für ein Wun­der: wie klingt die Stim­me eines „Ver­stimm­ten“, wenn die­ser sich selbst zu ver­or­ten und gleich­zei­tig schlau aus sei­nem Land zu wer­den ver­sucht, das eine Kata­stro­phe ereilt hat? Ber­nard ist zwar „durch den Wind“, doch er über­blickt die Inter­es­sens­ver­flech­tun­gen, die das „unbe­zif­fer­bar“ ver­heer­te Hai­ti in der Man­gel haben: die Inter­es­sen der poli­ti­schen Eli­ten, die der inter­na­tio­na­len NGOs, die der UNO,  etc… und er ver­steht, dass all dies unter dem Schirm des „Spa­ghet­ti­ge­richts der Natio­nen“ statt­fin­det! Ein sol­ches Gemenge­la­ge sorgt für eini­gen Krach.

Doch da ist noch etwas ande­res: in Hai­ti gibt es eine lite­ra­ri­sche Tra­di­ti­on, die sich als Ora­lit­té­ra­tu­re bezeich­nen lässt. Dazu lie­ße sich jetzt weit aus­ho­len. Geor­ges Angla­de, der 2010 bei dem Erd­be­ben umge­kom­men ist – Was für ein Wun­der greift dies auf – ist einer der gro­ßen Reprä­sen­tan­ten und Theo­re­ti­ker die­ser lite­ra­ri­schen Pra­xis oder, ich zitie­re Angla­de, die­ses „bedeu­ten­den hai­tia­ni­schen Gemein­schafts­werks“ (es gibt dafür den Begriff der Lody­ans (= L’audience: Zuhö­rer­schaft). In Was für ein Wun­der fin­den wir vie­le Erzäh­lun­gen in die­sem Sprech-Tonus ver­sam­melt, und mit poe­ti­scher Sicht­wei­se und par­odier­ter Medi­en­spra­che oder kri­sen­psy­cho­lo­gi­schem Slang ver­quickt. Das Zen­trum, um das sie sich bewe­gen, ist das Erd­be­ben; dazu aber kom­men ande­re ‚Wun­der­din­ge‘.

Ich beant­wor­te die Fra­ge ins­ge­samt bewusst etwas tech­nisch, weil mir wich­tig ist, dass dar­aus kein exo­tis­ti­sches Bild ent­steht. „Wie klingt Hai­ti“? Wür­de man denn so schnell fra­gen: „Wie klingt Deutschland?“

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© Liesl Ujvary

Wir sind in der Lite­ra­tur und nicht in der Wirk­lich­keit unter­wegs, des­halb kön­nen wir flugs ohne Schiff und ohne Flug­zeug den Atlan­tik und ein paar Jah­re über­sprin­gen und mit­ten im bro­deln­den Lon­don der spä­ten 2010er Jah­re lan­den. Isa­bel Waid­ner zeigt uns Sub-Kul­tur in ihren schil­lernds­ten Form- und Sprach­ver­ren­kun­gen. Ihre Über­set­ze­rin Ann Cot­ten lotst uns mit einer bril­lan­ten, selbst­be­wuss­ten Über­set­zung durch den schein­bar post-iden­ti­tä­ren, quee­ren Kos­mos von Waid­ners Hel­din­nen. Der Plot ist dabei Neben­sa­che – auf­re­gen­der ist die wit­zi­ge, freie und zutiefst ori­gi­nel­le Sprache.

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Wie klingt Isa­bel Waid­ners London?

Es ist ein Lon­don, das sehr dem ent­spricht, das ich als Ran­dom Wal­ker dort gele­gent­lich erlebt habe – wobei da die Illu­si­on mit­spie­len mag, dass beim Lesen die eige­ne Erfah­rung Illus­tra­tor­ni ist. Es sind unauf­fäl­li­ge Orte, all­täg­li­che Orte, z. B. Tier­be­stat­tungs­un­ter­neh­men, housing pro­jects also Sozi­al­bau­ten, Waid­ner fährt einen ent­schie­de­nen und selbst­be­wuss­ten working-class vibe, der sich mit dem Vibe der Les­ben­sze­ne har­mo­nisch mischt. Die Orte sind aber mit Insi­der­wis­sen – ich möch­te fast sagen, ver­linkt. Der Effekt ist, dass man, wo man ankommt, in die Geschich­te taucht: aber eine Que­er-Geschich­te, etwa beim Gay Zoo, eine Geschich­te der Tech­no­lo­gie wie bei einem his­to­ri­schen Tep­pich aus einem sel­te­nen Vor­läu­fer von Poly­ethy­len­tri­phos­phat, der im War­te­saal eines recht cam­pi­gen Zahn­re­pa­ra­tur­la­dens ist, Archi­tek­tur- und Film­ge­schich­te. Als hät­te man so eine Bril­le auf, die einem zu den trü­ben Vor­städ­ten, durch die man geht, die Details lie­fert. Und: Wo man hin­kommt, gibt es Les­ben! Man glaubt es nicht, aber geh mal nach Waid­ner-Lek­tü­re durch jede belie­bi­ge Vor­stadt, Dorf, etc., … Es ist schon inter­es­sant mit ihrer berühm­ten Unsicht­bar­keit; wenn man durch die Lek­tü­re auf die Ästhe­tik und par­ti­cu­lar cool­ness ein­ge­tu­n­ed ist, fügen sich plötz­lich alle Tei­le zusam­men, und man merkt, Butch­ness ist schon mehr als ein­fach nur Frau­en in kur­zen Hosen.

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© Björn Hänssler

Hin­ter dem Ärmel­ka­nal liegt Fest­lan­d­eu­ro­pa: Frank­reich, Bel­gi­en, Deutsch­land. In Ber­lin holt uns die ukrai­ni­sche Autorin und Künst­le­rin Yev­ge­nia Bel­o­ru­sets ab und nimmt uns mit auf eine Rei­se durch ihr Hei­mat­land. In den Jah­ren 2016–2018 ist neben Foto­stre­cken ein erzäh­le­ri­sches Mosa­ik an Moment­auf­nah­men ent­stan­den, in denen sie vor allem das Leben der Frau­en fest­hält – mal repor­ta­ge­ar­tig, mal mär­chen­haft, per­sön­lich und distan­ziert zugleich. Der Krieg in der Ost­ukrai­ne steht nie im Vor­der­grund, ist jedoch hin­ter­grün­dig über­all prä­sent. Glück­li­che Fäl­le, von Clau­dia Dathe aus dem Rus­si­schen über­setzt und 2019 bei Matthes & Seitz erschie­nen, ist eine quer durch die Regi­on rei­chen­de Samm­lung von Begeg­nun­gen, Gesprä­chen und Geschichten.

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Wie klingt Yev­ge­nia Bel­o­ru­sets’ Ukraine?

Der Begriff der Nati­on ist für das hier vor­lie­gen­de Buch von Yev­ge­nia Bel­o­ru­sets und für ihr gesam­tes Schaf­fen mei­ner Mei­nung nach nicht die pas­sen­de Bezugs­grö­ße. Weder in ihren Büchern noch in ihren Foto­ar­bei­ten beab­sich­tigt die Künst­le­rin, für die Ukrai­ne als Nati­on zu spre­chen bzw. Nati­on als ima­gi­nier­te, durch Nar­ra­ti­ve kon­stru­ier­te Gemein­schaft zu adres­sie­ren. Sie setzt sich in ihren Wer­ken mit sozia­len Phä­no­me­nen der Gesell­schaft aus­ein­an­der, so etwa in ihrer Foto­se­rie „Moja kom­na­ta“ (Dt. Mein Zim­mer), das das pri­va­te Lebens­um­feld von Paa­ren der LGBT-Com­mu­ni­ty zeigt. Im Mit­tel­punkt ihrer Arbei­ten steht häu­fig die Fra­ge nach den Aus­wir­kun­gen poli­ti­scher und gesell­schaft­li­cher Umbrü­che und Kri­sen auf das Leben des Ein­zel­nen, z.B. in ihrer Foto­se­rie zu Rück­zugs­or­ten von Men­schen wäh­rend der Pro­tes­te auf dem Mai­dan. Im vor­lie­gen­den Buch the­ma­ti­siert sie die Fol­gen des inzwi­schen sechs Jah­re andau­ern­den Kriegs im Osten der Ukrai­ne für den Ein­zel­nen. Die Stim­men, die sie in ihren Por­träts (re-)konstruiert, ver­set­zen uns in eine beklem­men­de Situa­ti­on von Zer­stö­rung und Unwäg­bar­keit, in der ent­stan­de­ne Ver­lus­te für die Psy­che der Men­schen oft viel schlim­mer sind als jeg­li­cher mate­ri­el­ler Schaden.

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© Roman Ekimov/ PANDA

Von Kiew sind es nur knapp 1.000 Kilo­me­ter bis nach Sofia, doch um in Angel Igovs Roman Die Sanft­mü­ti­gen zu lan­den, müs­sen wir 75 Jah­re in der Zeit zurück­rei­sen. Bul­ga­ri­en steht 1944/45 an der Schwel­le vom Zaren­tum zur sozia­lis­ti­schen Volks­re­pu­blik. Vor has­tig zusam­men­ge­stop­pel­ten „Volks­ge­rich­ten“ sind die Schau­pro­zes­se gegen die abge­setz­ten bür­ger­li­chen Eli­ten in vol­lem Gan­ge. Angel Igov hat mit die­sem Werk ein jahr­zehn­te­lan­ges lite­ra­ri­sches Tabu gebro­chen. Er erzählt von Macht und Ver­ant­wor­tung, Gerech­tig­keit und Mani­pu­la­ti­on – und vom Auf­stieg des „klei­nen Man­nes“: Emil Stre­zov, des­sen Frus­tra­ti­on und Rach­sucht geschickt von den neu­en Macht­ha­bern instru­men­ta­li­siert wer­den, mau­sert sich bin­nen Mona­ten vom unbe­deu­ten­den Jung­poe­ten aus einem Sofio­ter Armen­vier­tel zum gna­den­lo­sen Anklä­ger gegen die eta­blier­ten Literaten.

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Wie klingt Angel Igovs Sofia?

„Es war der Puls, der Tages­rhyth­mus, der aus dem Tritt gekom­men war. Wel­len von Angst und Wel­len von Begeis­te­rung bran­de­ten, eine nach der ande­ren, eine die ande­re aus­trei­bend, über Häu­ser und Bara­cken, so dass das Vier­tel abwech­selnd ver­stumm­te, in Furcht erstarr­te, und dann wie­der Trau­ben von Men­schen aus­spie, die eben noch in den hin­ters­ten Win­keln ihres Zuhau­ses ver­kro­chen gewe­sen; bin­nen weni­ger Stun­den konn­te man die­sel­ben Gesich­ter erst hin­ter mor­schen Fens­tern, ver­gilb­ten Gar­di­nen lau­ern und plötz­lich wie­der auf der Stra­ße in einen flu­ten­den Men­schen­strom ein­ge­hen sehen, doch kurz bevor all die Strö­me zu einem stür­mi­schen Meer hät­ten zusam­men­flie­ßen und in irgend­ei­ne Rich­tung los­bre­chen kön­nen, kipp­te die Stim­mung wie­der um, die Leu­te sto­ben aus­ein­an­der, und die stau­bi­gen Stra­ßen waren leer.“

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© pri­vat

Vor lau­ter Lese­stoff hät­ten wir fast gar nicht bemerkt, dass wir im Begriff sind, den Okzi­dent hin­ter uns zu las­sen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Hin­ter dem Bos­po­rus liegt die Tür­kei und dahin­ter Per­si­en – Tehe­ran ist unser nächs­tes Ziel. Amir Hassan Cheh­el­tan hat der ira­ni­schen Haupt­stadt bereits vor Jah­ren in sei­ner „Tehe­ran-Tri­lo­gie“ ein Denk­mal gesetzt. In sei­nem neu­es­ten, 2019 in Jut­ta Him­mel­reichs Über­set­zung auf Deutsch erschie­ne­nen Werk, steigt er noch ein­mal zu den Ursprün­gen sei­ner eige­nen Lite­ra­tur­be­geis­te­rung her­ab und erzählt, wie er in sei­nem Eltern­haus mit den Wer­ken der klas­si­schen per­si­schen Lite­ra­tur sozia­li­siert wur­de, wäh­rend die poli­ti­schen Ver­wer­fun­gen um ihn her­um immer wei­ter um sich griffen.

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Wie klingt Cheh­elt­ans Teheran?

wel­che prio­ri­tä­ten setzt die mensch­li­che wahr­neh­mung, wenn man eine zu papier gebrach­te stadt betritt? hört, sieht, riecht, schmeckt, spürt man sie zuerst? von auto­staus, dich­tem smog und ver­kehrs­lärm in der metro­po­le ganz zu schwei­gen, hat iran in den letz­ten sieb­zig jah­ren einen putsch, eine revo­lu­ti­on, einen krieg, inne­re macht­kämp­fe, ket­ten­mor­de an autorin­nen, autoren, die mas­sen­hin­rich­tung oppo­si­tio­nel­ler sowie meh­re­re gewalt­sam erstick­te pro­test­be­we­gun­gen – nicht nur in tehe­ran – erlebt.

sobald der kaum erträg­li­che lärm sich legt, hört man die mit­glie­der des zir­kels der lite­ra­tur­lieb­ha­ber bis­wei­len schal­lend lachen, über anzüg­li­che wit­ze oder frei­zü­gi­ge lie­bes­aben­teu­er, die ihnen das genaue stu­di­um ihrer alten dich­ter offen­bart. herz­haf­tes lachen, in dem der beson­de­re humor und der fei­ne sinn für selbst­iro­nie der lyri­ker und ihrer leser anklin­gen. auch hit­zi­ge debat­ten kann man ver­fol­gen, über die uner­hör­te tat­sa­che, dass die gro­ßen dich­ter einst nicht nur weib­li­chen gelieb­ten hul­dig­ten, son­dern auch unwi­der­steh­li­chen jüng­lin­gen gan­ze vers­zy­klen widmeten.

von der metro­po­le aus zeich­net cheh­el­tan die geschich­te sei­nes lan­des nach, um zu zei­gen, wie stark his­to­ri­sche ereig­nis­se nicht nur die cha­rak­te­re sei­ner wer­ke [be]treffen. auch will er die rol­le und bedeu­tung der frau­en wür­di­gen. jüngs­tes bei­spiel im jahr 2017 deren muti­ge pro­tes­te gegen den kopf­tuch­zwang. anre­gun­gen fin­det der uner­müd­li­che chro­nist, den die ber­li­ner zei­tung den bal­zac irans nennt, in jedem win­kel sei­ner ruhe­lo­sen mega-city.

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© Chris­tia­ne Bergmann

Wir haben Euro­pa end­gül­tig hin­ter uns gelas­sen, vor uns liegt eine lan­ge letz­te Rei­se. Wir durch­que­ren das Zwei­strom­land, flie­gen über die ara­bi­sche Wüs­te, schwim­men durch das Rote Meer, rei­ten durchs Nil­tal und schließ­lich durch die end­lo­se Saha­ra, ehe wir im Nige­ria Chi­go­zie Obio­mas ankom­men, gera­de noch recht­zei­tig für eine Gerichts­ver­hand­lung epi­schen Ausmaßes.

Ange­klagt ist der Chi, der Schutz­geist, eines Man­nes namens Chi­no­so. Eigent­lich müss­te er erst nach dem Able­ben sei­nes „Schütz­lings“ dort aus­sa­gen, doch die Gescheh­nis­se in des­sen Leben zwin­gen ihn, früh­zei­tig vor das Gericht im himm­li­schen Ort Elu­ig­we zu tre­ten und sich zu recht­fer­ti­gen. Bild­reich und schein­bar all­wis­send erzählt der Schutz­geist in Das Wei­nen der Vögel, ins Deut­sche gebracht von Nico­lai von Schwe­der-Schrei­ner, von Chi­non­so und sei­ner Freun­din Nda­li, von der Ableh­nung und Demü­ti­gung ihrer Fami­lie und davon, wie er sei­ne Hüh­ner­farm in Umu­a­hia ver­kauf­te, um in Zypern einen Abschluss in Betriebs­wirt­schaft zu machen.

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Wie klingt Chi­go­zie Obio­mas Nige­ria?>

Chi­go­zie Obio­mas Nige­ria klingt nicht so exo­tisch wie z.B. Amos Tutuo­las  My Life in the Bush of Ghosts, wobei man anfangs ja direkt in die Welt der Igbo-Geis­ter und Göt­ter gewor­fen wird und die Ankunft des Schutz­geis­tes auf der Erde dann an die Ouver­tü­re der gran­dio­sen Comic­ver­fil­mung Black Pan­ther erin­nert, danach wird es dann aber nüch­ter­ner. Ich habe erfreu­li­cher­wei­se eine nige­ria­ni­sche Schwä­ge­rin und war vor ein paar Jah­ren in Nige­ria. Das bei Obio­ma beschrie­be­ne Stra­ßen­bild, die Schil­de­rung des sozia­len Gefü­ges und die all­ge­mei­ne Atmo­sphä­re dort fand ich sehr evo­ka­tiv und nach­voll­zieh­bar. Inter­es­sant dann auch der Kon­trast zu der Pha­se, die in Zypern spielt.

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