Gro­ße klei­ne Spra­che Estnisch

Simple Adjektivsteigerung war gestern – das Estnische steigert auch Substantive, Zeit- und Ortsbestimmungen. Und nicht nur deshalb ist die finnougrische Sprache so faszinierend. Von

Landschaft in Estland
"Meerblick" (Mereäärne vaade, 1920). Die Insel Saaremaa, ein Lieblingsmotiv des Malers Konrad Mägi (1878-1925). Quelle: WikiCommons

Es gibt etwa 7000 Spra­chen auf der Welt, doch nur ein win­zi­ger Bruch­teil davon wird ins Deut­sche über­setzt. Wir inter­view­en Men­schen, die Meis­ter­wer­ke aus unter­re­prä­sen­tier­ten und unge­wöhn­li­chen Spra­chen über­set­zen und uns so Zugang zu wenig erkun­de­ten Wel­ten ver­schaf­fen. Alle Bei­trä­ge der Rubrik fin­det ihr hier.


Wie hast du Est­nisch gelernt?

Ich war als Elf­jäh­ri­ger mit mei­nen Eltern zum Som­mer­ur­laub in Finn­land und habe mich prompt unsterb­lich in das Land und sei­ne für mich damals exo­ti­sche Spra­che ver­liebt. Noch als Schü­ler beleg­te ich Volks­hoch­schul­kur­se in Fin­nisch, und nach dem Abitur war völ­lig klar, dass ich genau das stu­die­ren muss­te, denn nach eini­gen wei­te­ren Finn­land­ur­lau­ben war die Lie­be kei­nes­wegs erkal­tet. Ich merk­te schnell, dass es das Fach Fin­nisch an deut­schen Uni­ver­si­tä­ten gar nicht gab, son­dern nur „Fin­nou­gris­tik“. Est­nisch ist mit ca. einer Mil­li­on Spre­che­rIn­nen die dritt­größ­te fin­no-ugri­sche Spra­che und mit dem Fin­ni­schen etwa so nah ver­wandt wie das Deut­sche mit dem Nie­der­län­di­schen. Aber das konn­te man damals, Anfang der 1980er Jah­re, nicht als Schwer­punkt wäh­len, ganz abge­se­hen davon, dass ich mich wirk­lich vor­wie­gend für das Fin­ni­sche interessierte.

1982 war ich nach Abschluss des vier­ten Semes­ters und vor dem Umzug nach Hel­sin­ki, wo ich ein Jahr stu­die­ren wür­de, im Som­mer in Tal­linn, was damals als  Haupt­stadt der Est­ni­schen Sozia­lis­ti­schen Sowjet­re­pu­blik noch hin­ter dem Eiser­nen Vor­hang lag. Die mit­tel­al­ter­li­che Alt­stadt hat mich aus­ge­spro­chen fas­zi­niert, und noch inter­es­san­ter war, dass ich mich mit mei­nen mäßi­gen Fin­nisch­kennt­nis­sen durch­aus ver­stän­di­gen konn­te. Denn vie­le Esten konn­ten Fin­nisch, weil sie stän­dig das fin­ni­sche (West-)Fernsehen sahen. Als ich dann in Hel­sin­ki stu­dier­te, wur­de mein Inter­es­se am Est­ni­schen noch mehr geweckt, weil man die Spra­che und ihre Lite­ra­tur dort stu­die­ren konn­te. Und ein Wochen­end­trip nach Tal­linn war die nor­mals­te Sache der Welt, die Schiffs­pas­sa­ge dau­er­te nur vier Stun­den. Ich unter­nahm auch eini­ge sol­che Rei­sen und beleg­te im Som­mer 1983 einen drei­wö­chi­gen Sprach­kurs in Est­land, was damals etwas ganz Beson­de­res war. Das war eine Art Sprach­bad, an des­sen Ende ich Est­nisch sprach. Mit soli­den Fin­nisch­kennt­nis­sen und Deutsch als Mut­ter­spra­che ist Est­nisch tat­säch­lich in so kur­zer Zeit zu erler­nen, da die Spra­che sie­ben­hun­dert Jah­re vom Deut­schen beein­flusst und die gan­ze Syn­tax ver­gleichs­wei­se „unfin­no-ugrisch“ ist. Außer­dem bestehen über 20 Pro­zent des Wort­schat­zes aus nie­der­deut­schen und deut­schen Lehn­wör­tern. Das kommt alles durch die Erobe­rung und Chris­tia­ni­sie­rung durch deut­sche Kreuz­rit­ter im 13. Jahr­hun­dert, was zu einer deutsch­spra­chi­gen herr­schen­den Ober­schicht führ­te, die bis zur staat­li­chen Unab­hän­gig­keit 1918 das Sagen im Land hatte.

Wie sieht die est­ni­sche Lite­ra­tur­sze­ne aus?

Bunt, viel­sei­tig, reich. Je klei­ner die Spre­cher­zahl, des­to höher die pro-Kopf-Buch­pro­duk­ti­on, das ist ein bekann­tes Phä­no­men. Manch­mal den­ke ich, dass eigent­lich jeder Este und jede Estin einen Gedicht­band zu Buche ste­hen hat. Durch ein gutes staat­li­ches För­der­sys­tem kann man auch leicht an Druck­kos­ten­zu­schüs­se kom­men, vie­le ver­le­gen ihre Bücher daher selbst und ver­tei­len sie an ein Dut­zend maß­geb­li­che Buch­hand­lun­gen. Ver­la­ge spie­len dadurch eine weni­ger pro­mi­nen­te Rol­le auf dem lite­ra­ri­schen Feld, das ansons­ten natür­lich wie anders­wo auch funk­tio­niert: Man muss schon Rezen­sio­nen in den maß­geb­li­chen Medi­en und von maß­geb­li­chen AutorIn­nen bekom­men, ganz klar.

Durch die haupt­säch­li­che Kon­zen­trie­rung auf zwei Städ­te – neben der Haupt­stadt Tal­linn die Uni­ver­si­täts­stadt Tar­tu im Süd­os­ten – ist die Sze­ne eini­ger­ma­ßen über­schau­bar, sodass es nicht schwie­rig ist, direk­te Kon­tak­te zu knüp­fen, wenn man dort ist. Es gibt unheim­lich vie­le Ver­an­stal­tun­gen, auf denen man Autorin­nen und Autoren tref­fen kann, und mei­ne Erfah­rung ist, dass alle immer offen und zugäng­lich sind, es gibt Aus­län­dern gegen­über wenig Dün­kel. Esten sind froh und dank­bar, wenn jemand ihre Spra­che spricht und sie nicht mit den Let­ten und Litau­ern ver­wech­selt oder auch nur in einen Topf wirft, wie es immer wie­der geschieht.

Was soll­te man unbe­dingt gele­sen haben?

In ers­ter Linie Jaan Kross (1920–2007), die lang­jäh­ri­ge Nobel­preis­hoff­nung der Esten. Gera­de erschie­nen ist Gegen­wind­schiff, das ich gemein­sam mit einem Kol­le­gen über­setzt habe. Aber vor allem sei­ne frü­he­ren (von Hel­ga Vii­ra über­setz­ten) his­to­ri­schen Roma­ne wie Der Ver­rück­te des Zaren, Das Leben des Bal­tha­sar Rüss­ow, Pro­fes­sor Mar­tens‘ Abrei­se und Die Frau­en von Wesen­berg oder Der Auf­stand der Bür­ger, die alle zwi­schen dem 16. und 19. Jahr­hun­dert spie­len und einen fas­zi­nie­ren­den Ein­blick in die wech­sel­vol­le Geschich­te Est­lands geben, sind ech­te Klas­si­ker. Denn es sind nicht nur his­to­ri­sche Roma­ne, son­dern eben auch zutiefst phi­lo­so­phi­sche und, wenn man will, poli­ti­sche Wer­ke. Dann natür­lich Andrus Kivir­ähks Der Mann, der mit Schlan­gen sprach, ein eben­so melan­cho­li­scher wie humor­vol­ler Roman über den Ver­lust unse­rer Bin­dung mit der Natur.

Viivi Luiks groß­ar­ti­ger essay­is­ti­scher Wurf über die kul­tu­rel­le Begeg­nung zwi­schen Nord und Süd, die den Ost-West-Gegen­satz in den Schat­ten stellt (Schat­ten­spiel), aber natür­lich auch ihre frü­he­ren Roma­ne Der sieb­te Frie­dens­früh­ling und Die Schön­heit der Geschich­te. Tja, und dann den Klas­si­ker aus der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts, Anton Han­sen Tamm­saa­re, oder eben das Natio­nal­epos von Fried­rich Rein­hold Kreutz­wald, Kale­vi­po­eg, aus der Mit­te des 19. Jahr­hun­derts. Da fängt die est­ni­sche Lite­ra­tur an. Alles frü­he­re war epi­go­nal, über­setzt oder spo­ra­disch, wenn­gleich die münd­lich tra­dier­te Folk­lo­re sehr, sehr alt ist. Aber sie wur­de erst im 19. Jahr­hun­dert aufgezeichnet.

Was ist noch nicht übersetzt?

Sehr viel, ich kann Dut­zen­de von Autoren nen­nen, mit denen ich in der deut­schen Ver­lags­land­schaft hau­sie­ren gehe, Klas­si­ker wie zeit­ge­nös­si­sche. Rein Raud ist zum Bei­spiel ein Autor, der in über ein hal­bes Dut­zend Spra­chen über­setzt ist, aber noch nicht auf Deutsch vor­liegt. Sei­ne Roma­ne behan­deln die jüngs­te est­ni­sche Geschich­te (Täi­us­li­ku lau­se surm), die zeit­ge­nös­si­sche Gesell­schaft und man­che spie­len auch in der Zukunft (Viima­ne kus­tutab tule). Die Autorin Kai Aare­leid hat einen ergrei­fen­den Roman über die Nach­kriegs­zeit geschrie­ben (Lin­na­de põlet­ami­ne), der erwähn­te Andrus Kivir­ähk hat eine Rei­he von fan­tas­ti­schen Kin­der­bü­chern geschrie­ben (Oskar ja asjad, Til­da ja tol­muin­gel), Ene Mih­kel­son hat beein­dru­cken­de Roma­ne zur sowje­ti­schen Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung vor­ge­legt (Ahas­ve­er­u­se uni, Kat­kuhaud), Mehis Hein­saar herr­lich psy­cho­de­lisch-kaf­ka­es­ke Kurz­ge­schich­ten und und und – es gibt eigent­lich für jeden Geschmack etwas. Ganz zu schwei­gen von der Lyrik, wo es noch viel zu ent­de­cken gibt. Aber die irgend­wo unter­zu­brin­gen ist dop­pelt schwer.

Was sind die größ­ten Schwie­rig­kei­ten beim Über­set­zen aus dem Est­ni­schen? Wie gehst du damit um?

Trotz des oben ange­deu­te­ten mas­si­ven deut­schen Ein­flus­ses bleibt Est­nisch eine fin­no-ugri­sche Spra­che, und das heißt, dass eini­ge Din­ge wirk­lich grund­sätz­lich anders sind. Da die fin­no-ugri­schen Spra­chen agglu­ti­nie­rend sind, Endun­gen also in belie­bi­ger Anzahl an ein Wort ange­klebt wer­den kön­nen, ent­ste­hen manch­mal regel­rech­te Wort­un­ge­tü­me, die man müh­se­lig aus­ein­an­der­brö­seln muss. Und die Rei­hen­fol­ge der bedeu­tungs­tra­gen­den Ele­men­te ist dadurch bis­wei­len auf den Kopf gestellt. Auf Mikro- und Makro­ni­veau. Es kann dann est­ni­sche Band­wurm­sät­ze von zwan­zig oder drei­ßig Wör­tern geben, bei denen in der deut­schen Über­set­zung das letz­te est­ni­sche Wort das ers­te deut­sche Wort wer­den muss. Da kos­tet es manch­mal ein­fach mehr Zeit, ehe man das alles im wah­ren Wort­sin­ne „auf die Rei­he“ bekom­men hat. Pho­ne­tisch und lexi­ka­lisch sind die Pro­ble­me nach mei­nem Dafür­hal­ten nicht so groß, auch fin­de ich vier­zehn Kasus nicht das Pro­blem, das sorgt für kla­re Struk­tu­ren und Ord­nung, aber im mor­pho­syn­tak­ti­schen Bereich kann’s kniff­lig wer­den. Man muss sehr genau hin­schau­en und behut­sam, Schritt für Schritt eine Roh­fas­sung erstel­len, ehe man dann in einem nächs­ten Schritt ver­nünf­ti­ges Deutsch draus macht. Die bei­den Schrit­te müs­sen sorg­fäl­tig von­ein­an­der getrennt werden.

Eine ande­re Schwie­rig­keit kann sein, dass es im Est­ni­schen kein gram­ma­ti­ka­li­sches Geschlecht gibt und auch nur ein Per­so­nal­pro­no­men für „sie“ und „er“. Im Deut­schen muss man bei Pro­no­mi­na und Nomi­na agen­tis eine Ent­schei­dung tref­fen, da hilft es manch­mal nur, bei Autor oder Autorin nach­zu­fra­gen. Häu­fig lau­tet die Ant­wort dann: „Ach, da habe ich gar nicht drü­ber nach­ge­dacht, das spielt kei­ne Rol­le. Mach, was du willst, ist mir egal.“ Dann muss ich selbst ent­schei­den, ob es eine „Leh­re­rin“ oder ein „Leh­rer“ wird!

Was kann Est­nisch, was Deutsch nicht kann?

Wie aus mei­nem letz­ten Bei­spiel her­vor­geht: Man kann wun­der­bar ambig blei­ben und stun­den­lang über eine Per­son reden oder schrei­ben, ohne deren Geschlecht zu ent­hül­len. Vie­le der Gen­der­pro­ble­me des Deut­schen gibt es in der est­ni­schen Spra­che also nicht (in der Gesell­schaft natür­lich schon), das schafft gran­dio­se Möglichkeiten.

Im Est­ni­schen kön­nen auch Sub­stan­ti­ve gestei­gert wer­den. Jemand kann ein Freund sein, jemand anders kann aber „Freun­der“ sein, also noch mehr Freund oder ein bes­se­rer Freund. Das geht auch mit Zeit- und Ortsbestimmungen.

Über­haupt ist das Est­ni­sche viel kom­pak­ter als das Deut­sche, häu­fig muss ein ein­zi­ges est­ni­sches Wort mit einem umständ­li­chen Rela­tiv­satz wie­der­ge­ge­ben wer­den. Durch den Vokal­reich­tum – es gibt neun Voka­le, alle kön­nen kurz, lang oder über­lang sein und sie kön­nen sich zu ins­ge­samt 36 Diphthon­gen zusam­men­tun – und die Kom­po­si­ti­ons­freu­dig­keit gibt es sehr exo­tisch aus­se­hen­de Wör­ter. Bei­spiels­wei­se aoaeg­ne, das ist ein Adjek­tiv und bedeu­tet ‚zur Zeit der Mor­gen­rö­te‘, oder, noch schö­ner, aoeel­ne, das heißt ‚die Zeit vor der Mor­gen­rö­te betref­fend‘. Hübsch ist auch jää­a­ja­järg­ne, ‚nach­eis­zeit­lich‘. Der Vokal­reich­tum führt natür­lich auch dazu, dass man die Spra­che schön sin­gen kann, und das tun die Esten bekannt­lich auch ganz gerne.

Außer­dem ist die Wort­stel­lung frei­er als im Deut­schen mit sei­ner stren­gen Verb­zweit­stel­lung. Auch im Est­ni­schen gibt es zwar durch den deut­schen Ein­fluss eine Vor­lie­be für das Verb an zwei­ter Stel­le, aber es sind doch auch ande­re Rei­hen­fol­gen mög­lich. Das sorgt, ins­be­son­de­re in der Lyrik, für einen viel grö­ße­ren Hand­lungs­spiel­raum hin­sicht­lich Metrik und Reim. Wenn man das dann ins Deut­sche trans­por­tie­ren will, kann man enor­me Pro­ble­me bekommen.


Cor­ne­li­us Hasselblatt

Cor­ne­li­us hat in Ham­burg und Hel­sin­ki Fin­nou­gris­tik, Geschich­te und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft stu­diert. Seit den 1980er Jah­ren reist er regel­mä­ßig nach Est­land, wo er 1985 mit einem Sti­pen­di­um des Est­ni­schen Schrift­stel­ler­ver­ban­des tief in das lite­ra­ri­sche Leben des Lan­des ein­tauch­te. Als­bald folg­ten Über­set­zun­gen aus dem Est­ni­schen ins Deut­sche, Magis­ter­ar­beit und Dok­tor­ar­beit behan­del­ten die est­ni­sche Lite­ra­tur und Spra­che. 1998 ver­schlug es ihn in die Nie­der­lan­de, wo er den Lehr­stuhl für fin­nou­gri­sche Spra­chen und Kul­tu­ren an der Uni­ver­si­tät Gro­nin­gen inne­hat­te. Nach des­sen 2014 erfolg­ter Schlie­ßung hat er wie­der viel mehr Zeit zum Über­set­zen und fin­det das mitt­ler­wei­le rich­tig gut!


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  1. 1
    Marianne Vogel

    Sehr schö­nes und auf­schluss­rei­che Inter­view, sowohl was die est­ni­sche Lite­ra­tur als die merk­wür­di­ge Spra­che anbe­trifft! Da bekommt man sofort Lust, einen Roman oder ein biss­chen Lyrik aus Est­land zu lesen.

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