„Bei uns herrscht ein ordent­li­cher Ton“

Corona-Pandemie, Gorman-Debatte und Förderung in Millionenhöhe – Marieke Heimburger und Ingo Herzke haben den Vorsitz des Verbands deutschsprachiger Übersetzer:innen (VdÜ) in Zeiten des Umbruchs übernommen. Ein Gespräch über ein aufregendes erstes Amtsjahr. Interview: und

Ingo Herzke und Marieke Heimburger vom VdÜ. Foto: TraLaLit

Ihr seid jetzt seit einem Jahr Vor­sit­zen­de des VdÜ (Ver­band deutsch­spra­chi­ger Übersetzer:innen), und die­ses Jahr war kein ganz nor­ma­les. Die Coro­na-Pan­de­mie bestimmt wei­ter­hin unser aller Leben. Wie war es, in einer sol­chen Situa­ti­on ein neu­es Amt anzutreten?

Marie­ke Heim­bur­ger: Die digi­ta­le Mit­glie­der­ver­samm­lung im ver­gan­ge­nen Jahr war für mich sehr unge­wöhn­lich. Ganz allei­ne zu Hau­se zu sit­zen, wenn man gera­de in ein so hohes Amt gewählt wird, und mit nie­man­dem ansto­ßen zu kön­nen, ist eine merk­wür­di­ge Erfah­rung. Wir muss­ten eini­ge Abstri­che machen, aber so waren nun mal die Zeiten.

Ingo Herz­ke: Wir vom zu wäh­len­den Vor­stand hat­ten uns davor tat­säch­lich schon ein paar­mal getrof­fen. Die Arbeit vor­her war zwar auf­re­gend, aber die eigent­li­che Ver­samm­lung dann gar nicht so sehr. Wir hat­ten ja auch alle schon Erfah­rung mit digi­ta­len Ver­an­stal­tun­gen gesammelt.

Zu Beginn der Pan­de­mie herrsch­te in der Buch­bran­che ins­ge­samt und auch unter Übersetzer:innen – Stich­wort: Solo­selbst­stän­di­ge – gro­ße Auf­re­gung und Unsi­cher­heit. Wie schätzt ihr die Lage heu­te, nach zwei Jah­ren Pan­de­mie, ein? 

I.H.: Bei mir per­sön­lich war es so, dass sich im Herbst 2020 eine klei­ne Del­le auf­tat. Da bekam ich schon ein biss­chen Panik, weil ich es nach zwan­zig Jah­ren in dem Beruf gar nicht mehr gewohnt bin, dass ich kei­nen Plan für die nächs­ten zwölf Mona­te habe. Aber zumin­dest in mei­nem Fall hat sich das dann alles wie­der gefügt und normalisiert.

Und ins­ge­samt?

M.H.: Wir haben da im Moment noch kei­nen fun­dier­ten Über­blick, da unse­re Mit­glied­schaft sehr bunt ist. Manch einer hat viel­leicht kaum Ein­bu­ßen gehabt, aber es gibt bestimmt auch nega­ti­ve Ein­zel­schick­sa­le. Die Hono­rar­kom­mis­si­on des VdÜ wird im Som­mer eine Sozi­al­um­fra­ge durch­füh­ren. Die soll auch Zah­len dazu lie­fern, ob und inwie­weit Übersetzer:innen staat­li­che Hil­fen in Anspruch genom­men haben, wie leicht die­se zu krie­gen und ob sie wirk­lich hilf­reich waren.

Wel­che Bedeu­tung hat­te das För­der­pro­gramm „Neu­start Kul­tur“, das buch­stäb­lich Mil­lio­nen in die Kas­se des Deut­schen Über­set­zer­fonds gespült hat?

I.H.: Das war wirk­lich ein gro­ßer Fak­tor. Ich selbst habe in einer von vie­len Jurys geses­sen, die Sti­pen­di­en ver­teilt haben – sowohl von „Neu­start Kul­tur“ als auch vom DÜF und der VG Wort. Teil­wei­se gab es Pro­ble­me, das Geld los­zu­wer­den, weil Sti­pen­di­en nicht abge­ru­fen wur­den. Ich glau­be, wer woll­te, konn­te da eine gan­ze Men­ge Unter­stüt­zung bekommen.

M.H.: Ich fin­de es groß­ar­tig, in was für einem Tem­po in letz­ter Zeit neue Pro­jek­te auf die Bei­ne gestellt wurden.

Ist das denn auch nachhaltig?

I.H.: Wenn ein Topf mit fünf Mil­lio­nen bereit­ge­stellt wird, kön­nen wir den natür­lich nicht ableh­nen. Aber die Fra­ge ist berech­tigt. Ein Bei­spiel: Nach­dem der vom Außen­mi­nis­te­ri­um finan­zier­te Welt­emp­fang gestri­chen wur­de, finan­zie­ren wir mit dem Geld von „Neu­start Kul­tur“ das neue Über­set­zer­zen­trum auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se. Die­se För­de­rung läuft aber in die­sem Jahr aus. Des­halb ist es drin­gend not­wen­dig, dass uns das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur in den nächs­ten Jah­ren wei­ter bezu­schusst, damit die Ver­an­stal­tun­gen wei­ter­hin statt­fin­den kön­nen. Bei der MV des DÜF konn­te ich das zumin­dest schon im Minis­te­ri­um anregen.

M.H.: Nach­hal­tig viel­leicht in dem Sin­ne, dass wir an das Kul­tur­staats­mi­nis­te­ri­um zurück­mel­den kön­nen, dass a) das Geld wirk­lich bei den Men­schen ange­kom­men ist, und b) die vie­len Ideen, die sprie­ßen konn­ten, zei­gen, wie viel mehr Poten­zi­al wir hät­ten, mit wie viel mehr wir die Gesell­schaft berei­chern könn­ten, wenn wir ange­mes­sen ver­gü­tet wür­den. Bei einer ers­ten Gele­gen­heit neu­lich in Ber­lin habe ich das bereits ange­spro­chen, da wur­de grund­sätz­lich über ver­bes­ser­te Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen für Krea­ti­ve geredet.

Gehen wir noch­mal zurück zum Beginn eurer Amts­zeit. Ein heiß dis­ku­tier­tes The­ma zu die­ser Zeit war nicht nur die Pan­de­mie, son­dern die Kon­tro­ver­se um die nie­der­län­di­sche Über­set­zung von Aman­da Gormans Gedicht­band „The Hill we Climb“. Das lite­ra­ri­sche Über­set­zen war plötz­lich gro­ßes Feuil­le­ton-The­ma. Wie schaut ihr mit einem Jahr Abstand auf die­se Debatte?

I.H.: Einer­seits war die­se Feuil­le­ton-Dis­kus­si­on eine gro­ße Stell­ver­tre­ter­de­bat­te. Da ging es nicht so sehr um unse­re Berufs­tä­tig­keit, son­dern um angeb­li­che Dis­kurs­vor­schrif­ten und Sprech­ver­bo­te. Ande­rer­seits hat die Debat­te inner­halb unse­res Ver­ban­des und auch inner­halb der Buch­bran­che eini­ges aus­ge­löst. Im Lau­fe des letz­ten Jah­res ist es bei­spiels­wei­se immer selbst­ver­ständ­li­cher gewor­den, dass es bei bestimm­ten Arten von Tex­ten so etwas wie ein Sen­si­ti­vi­ty Rea­ding der Über­set­zun­gen gibt.

Im Kern ging es ja um die Sicht­bar­keit von Peop­le of Colour im Lite­ra­tur­be­trieb. Der VdÜ ist, vor­sich­tig gesagt, auch ein sehr Wei­ßer Ver­ein. Ist das ein Problem?

M.H.: Ich wur­de im letz­ten Som­mer von einem Ver­lag ange­schrie­ben, der dezi­diert eine nicht-Wei­ße Per­son für eine Über­set­zung gesucht hat. Da muss­te ich fest­stel­len, dass ich in der Tat nie­man­den ken­ne. Habe dann aber den­noch getan, was ich konn­te, um zu vermitteln.

I.H.: Und ich war letz­tes Jahr bei einer Ver­an­stal­tung im Café Ü in Frei­burg, die sich mit der For­de­rung danach beschäf­tigt hat, dass mehr Peop­le of Colour mit Über­set­zun­gen betraut wer­den. Da stell­te sich her­aus, dass es tat­säch­lich eini­ge gibt, die sich in unse­re Zunft nicht hin­ein­trau­en und nicht wis­sen, wie sie über­haupt Fuß fas­sen kön­nen. Da liegt noch eini­ges an Arbeit vor uns, um Schwel­len abzubauen.

Berufseinsteiger:innen haben es gene­rell nicht leicht in der Über­set­zungs­bran­che. Auch im VdÜ wirk­ten sie lan­ge Zeit eher mar­gi­na­li­siert. Aber in letz­ter Zeit scheint sich das zu ändern. Wie wollt ihr jun­ge Leu­te in Zukunft noch mehr in die Ver­bands­ar­beit einbinden?

I.H.: Es ist tat­säch­lich auf­fäl­lig, dass es in letz­ter Zeit vie­le jun­ge Leu­te gibt, die Lust haben, sich ein­zu­brin­gen, obwohl sie gera­de erst in den Ver­band ein­ge­tre­ten sind. Das begrü­ßen wir sehr.

M.H.: Die Gast­do­zen­tu­ren, die der DÜF im Zuge von „Neu­start Kul­tur“ finan­ziert, sind eine ein­ma­li­ge Chan­ce, in der Brei­te an den Nach­wuchs her­an­zu­kom­men, bevor er eigent­lich kon­kre­ter Nach­wuchs ist. Ingo und ich brin­gen uns da nach Kräf­ten ein, weil uns das The­ma sehr am Her­zen liegt. Im Ide­al­fall haben künf­ti­ge Übersetzer:innen schon vom VdÜ gehört, bevor sie den ers­ten Ver­trag bekom­men. Ins­be­son­de­re Berufsanfänger:innen bie­ten wir ja eini­ge Vor­tei­le. Je frü­her wer­den­de Übersetzer:innen bei­tre­ten, des­to bes­ser sind sie infor­miert und agie­ren hof­fent­lich von Anfang an professionell.

Die Hono­rar­si­tua­ti­on ist noto­risch schlecht, nicht nur für Anfänger:innen, son­dern eigent­lich für alle Literaturübersetzer:innen. Das betont ihr ja auch immer wie­der. Wie ist die Lage im Jahr 2022?

M.H.: Klar ist: Wenn wir alles immer schwei­gend hin­neh­men, dann wer­den die Ver­trags­be­din­gun­gen still­schwei­gend immer schlech­ter. Aber in der Hin­sicht schei­nen unse­re Appel­le durch­aus zu fruch­ten. Den berüch­tig­ten Satz von der Ver­lags­sei­te – „Ich weiß nicht, was Sie wol­len, unse­re Übersetzer:innen beschwe­ren sich nicht“ – hören wir inzwi­schen sel­te­ner. Der Ton hat sich also ein biss­chen geän­dert. Und je mehr Leu­te ihre Ver­trä­ge nicht ein­fach unter­schrei­ben, son­dern immer wie­der Fra­gen stel­len, des­to grö­ßer der Druck aus der Mit­glied­schaft auf die Ver­la­ge. Der Vor­stand allein kann es halt auch nicht reißen.

Was hat der Vor­stand denn vor? Als Außen­ste­hen­der hat man den Ein­druck, die Ver­hand­lun­gen der Hono­rar­kom­mis­si­on lie­fen zuletzt dar­auf hin­aus, dass man vor allem die Ver­la­ge erreicht, bei denen es ohne­hin schon nicht schlecht läuft.

M.H.: Die dicken Bret­ter, die ange­bohrt sind, aber eben nicht durch­ge­bohrt wor­den, wol­len wir mehr oder weni­ger ruhen las­sen und uns lie­ber auf ande­re Bau­stel­len kon­zen­trie­ren. Wir sind uns im Vor­stand einig, dass wir Pro­jek­te, die wenig erfolg­ver­spre­chend sind, nicht in Angriff neh­men möch­ten, weil in die­ses Ehren­amt sehr viel Ener­gie fließt. 

I.H.: Im ers­ten Jahr hat sich auch her­aus­kris­tal­li­siert, dass es nötig ist, ein­mal gezielt und struk­tu­riert dar­über nach­zu­den­ken, was wir in Bezug auf Hono­ra­re und unse­re sozia­le Siche­rung über­haupt errei­chen wol­len, und wie wir es errei­chen kön­nen. Des­we­gen wol­len wir im Sep­tem­ber einen Stra­te­gietag machen, zusam­men mit Vertreter:innen von Ver.di, die auch Erfah­rung damit haben, wie man poli­tisch etwas bewegt.

M.H.: Dar­an knüp­fen wir als Vor­stand dann auch noch ein Jah­res­coa­ching, um noch­mal zu resü­mie­ren, was im ers­ten Jahr gewe­sen ist. Das ist ganz wich­tig, damit uns auch die Lust dar­an, das alles zu machen, erhal­ten bleibt.

I.H.: Ich glau­be, in den vor­he­ri­gen Vor­stän­den ist das The­ma Self-Care ein­deu­tig zu kurz gekom­men. Und das ist nicht gut, wenn das Ehren­amt so sehr ver­schleißt. Dann wird es irgend­wann nie­mand mehr machen wollen.

À pro­pos: Ein ande­rer lite­ra­ri­scher Ver­band macht gera­de gro­ße Schlag­zei­len. Seid ihr froh, dass es im VdÜ fried­li­cher zugeht, oder wünscht ihr euch die Auf­merk­sam­keit, die der PEN vor Kur­zem auf sich gezo­gen hat, manch­mal auch für den VdÜ?

I.H.: Der schö­ne Satz „The­re is no such thing as bad publi­ci­ty“ gilt hier nicht, wür­de ich sagen. Es scheint doch eher so zu sein, dass es sich beim PEN um einen ziem­lich ver­trock­ne­ten, klün­gel­haf­ten Hau­fen alter Wei­ßer Was-auch-immer han­delt, der nicht so ganz weiß, was er will und wohin er will.

M.H.: Dar­um begrü­ßen wir auch die Neu­grün­dung des PEN Ber­lin, der sich sofort viel offe­ner zeig­te – schon allein dadurch, dass er eine gan­ze Rei­he von Übersetzer:innen ange­spro­chen hat, ob sie sich an der Grün­dung betei­li­gen wol­len. Auch im VdÜ hat es in der Ver­gan­gen­heit Gra­ben­kämp­fe gege­ben, auch dort droh­te eine Zeit­lang eine Spal­tung. Wir sind froh, dass die­se Zei­ten hin­ter uns lie­gen. Das heißt nicht, dass alle der­sel­ben Mei­nung sein müs­sen. Aber bei uns herrscht ein ordent­li­cher Ton.

I.H.: Bei Ver.di gilt der VdÜ als einer der aktivs­ten die­ser klei­nen Selbst­stän­di­gen-Ver­bän­de. Denen haben wir fast schon zu viel am Lau­fen, weil wir immer irgend­wel­che Din­ge ansto­ßen und hier­für Geld haben wol­len und dafür Geld haben wol­len. Aber natür­lich wer­den Autor:innen-Verbände, gera­de auch vom Feuil­le­ton, immer stär­ker gefea­turet und wahr­ge­nom­men werden.

Wie geht es euch jetzt nach einem Jahr im Amt?

M.H.: Mir geht es gut, aller­dings ist das Amt sehr zeit­in­ten­siv. Aber das Vor­stands­team ist super, und die Auf­ga­ben sind toll. Es war sehr sinn­voll, dass wir die Auf­ga­ben im Vor­feld schon trans­pa­ren­ter gemacht und bes­ser unter­ein­an­der ver­teilt haben. Trotz­dem muss jeder und jede für sich zu Hau­se immer die Ent­schei­dung tref­fen, wie viel er oder sie jeweils leis­ten kann. Ich bin sehr gespannt auf Wol­fen­büt­tel. Da wer­den wir ja zum ers­ten Mal live vor unse­rer Mit­glied­schaft, zumin­dest einem nicht ganz klei­nen Hau­fen davon ste­hen und so richtig …

I.H.: … mit Toma­ten bewor­fen werden.

Angst?

I.H.: Nein, im Ernst: Ich freue mich auch wahn­sin­nig auf Wol­fen­büt­tel. Nicht unbe­dingt dar­auf, dass ich da eine Rede hal­ten soll, aber auf die Men­schen, auf die Begeg­nun­gen und auf die Dis­kus­sio­nen.


Marie­ke Heimburger


Jahr­gang 1972, stu­dier­te in Düs­sel­dorf „Lite­ra­tur­über­set­zen“ für Eng­lisch und Spa­nisch. Seit 1998 über­setzt sie aus dem Eng­li­schen, seit 2010 auch aus dem Däni­schen. Sie war mehr­fach Sti­pen­dia­tin des Deut­schen Über­set­zer­fonds und erhielt meh­re­re För­de­run­gen von der Däni­schen Kul­tur­be­hör­de. 2013–2017 war sie Mit­glied der Hono­rar­kom­mis­si­on des VdÜ, anschlie­ßend Schatz­meis­te­rin im Vor­stand. Seit Juni 2021 ist sie die ers­te Vorsitzende.


Ingo Herz­ke


Ingo Herz­ke ist 1966 in Nie­der­sach­sen gebo­ren, hat in Göt­tin­gen und Glas­gow Eng­lisch und Geschich­te stu­diert und 1999 ange­fan­gen, Lite­ra­tur aus dem Eng­li­schen zu über­tra­gen. Seit­dem lebt er in Ham­burg vom Bücher­über­set­zen. Seit fast 20 Jah­ren ist er Mit­or­ga­ni­sa­tor des Ham­bur­ger Über­set­zer­tref­fens, und seit 2010 hat er zusam­men mit Annet­te Kopetz­ki den Auf­tritt des VdÜ im Zen­trum „Welt­emp­fang“ auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se verantwortet.


Die Qatar National Library, ein Tempel der Literatur in Katar. Foto von Trevor Patt (flickr.com)

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