Im Por­trait: Miri­am Mandelkow

Im Wintersemester 25/26 ist die preisgekrönte Übersetzerin Miriam Mandelkow August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung an der Freien Universität Berlin. Der perfekte Anlass für ein Portrait. Von

Die Übersetzerin Miriam Mandelkow. Foto: Thomas Marek

Früh­mor­gens stei­ge ich in den Zug – mein Ziel: Ham­burg Alto­na. Ich wer­de die zwei Fahrt­stun­den nut­zen, um zu arbei­ten, und rich­te mich mit Kaf­fee und Lau­gen­bre­zel auf mei­nem Sitz­platz ein. Nein, Stopp. Das stimmt ja gar nicht, spu­len wir noch­mal zurück! Reeee-wiiiind: Ich gehe mit­tags zu Fuß zum Müns­te­ra­ner Haupt­bahn­hof, stel­le mich auf den Bahn­steig von Gleis 9 und war­te, dass der ICE ein­fährt, der die Über­set­ze­rin Miri­am Man­del­kow zu mir brin­gen soll. Und man glaubt es kaum: Auf die Sekun­de genau kommt der Zug her­an­ge­braust und eine fröh­li­che Miri­am kommt mir in ihren leuch­tend gel­ben Schu­hen entgegen. 

Als ich Miri­am im Früh­som­mer gefragt habe, ob ich ein Por­trät über sie schrei­ben dür­fe, hat­te ich ihr natür­lich ange­bo­ten, sie in Ham­burg zu besu­chen – und hey, das hät­te ich direkt mit einem kur­zen Städ­te­trip ver­bin­den kön­nen, denn ich muss zuge­ben, dass ich von Ham­burg bis­her nur den Haupt­bahn­hof gese­hen habe. Miri­am hat­te anschei­nend eine ähn­li­che Idee und schlug vor, wir könn­ten uns ja in Müns­ter tref­fen, denn von Müns­ter habe sie bis­her nur den Haupt­bahn­hof gese­hen … ähm, okay! Zwei Über­set­ze­rin­nen, ein Gedan­ke. Dann eben Müns­ter – und los geht’s!

Erst die Arbeit, dann der Spaß, lau­tet unser Mot­to, obwohl die Arbeit mit Miri­am Man­del­kow auch Spaß macht, ein Glück! Wir gehen zum Haus der Nie­der­lan­de, um dort in einem Büro­raum in Ruhe reden zu kön­nen, und ich freue mich, dass mir die­ser Ein­fall in letz­ter Sekun­de gekom­men ist, weil die­ser geschichts­träch­ti­ge Ort ganz wun­der­voll zu Miri­ams Bio­gra­fie passt, denn Miri­am ist die ers­ten sechs Jah­re ihres Lebens in den Nie­der­lan­den auf­ge­wach­sen, zuerst in Ams­ter­dam, und spä­ter in Oegst­geest. Als Nie­der­län­disch­über­set­ze­rin wer­de ich da natür­lich sofort hell­hö­rig, und so erkun­di­ge ich mich danach, wie es dazu kam und ob Miri­am etwa Nie­der­län­disch spricht. 

Aus­lö­ser war die Arbeit des Vaters, für die er mit sei­ner Frau und den bei­den Söh­nen ins Nach­bar­land zog. Nach dem drit­ten Sohn kam spä­ter auch Miri­am dort zur Welt – als ech­te Nie­der­län­de­rin sozu­sa­gen. Was sich auch sprach­lich zeigt, denn zu Hau­se wur­de Nie­der­län­disch gespro­chen, nicht etwa Deutsch. Miri­ams ers­te Mut­ter­spra­che, kann man also mit Fug und Recht behaup­ten, ist die Spra­che der Nach­barn. Als es dann im Alter von sechs Jah­ren nach Ham­burg ging, wur­de mit dem Land auch die Spra­che gewech­selt, aber in der ers­ten Klas­se muss­te Miri­am immer wie­der „hol­län­di­sche Lie­der“ sin­gen, und wenn das Wort Nie­der­lan­de fiel, dreh­ten sich alle Köp­fe in ihre Richtung. 

Obwohl sie Deutsch schnell meis­ter­te, wur­de sie mit dem Land und der Spra­che lan­ge Zeit nicht so rich­tig warm. In einem Radio­in­ter­view sag­te die Über­set­ze­rin sogar ein­mal, sie habe die deut­sche Spra­che lan­ge gehasst. Das muss sich inzwi­schen geän­dert haben, kon­fron­tie­re ich sie, denn eine Über­set­ze­rin, die ihre Spra­che nicht mag, wie soll das denn funk­tio­nie­ren? Und dann über­setzt Miri­am ja gar nicht aus dem Nie­der­län­di­schen, was nahe­lie­gend gewe­sen wäre, son­dern aus dem Eng­li­schen. Wie kam es zu die­ser Sprachenwahl?

Miri­am holt kurz aus: Ihre Mut­ter wuchs in Eng­land auf, nach­dem sie im August 1939 mit ihrer Fami­lie emi­griert war. Als sie zurück­kam, war sie sech­zehn und konn­te kein Deutsch mehr, die ältes­te Schwes­ter blieb in Eng­land. Die Geschich­te der Mut­ter und der Kon­takt mit der eng­li­schen Ver­wandt­schaft und der Spra­che, die wie­der­um für ihre Mut­ter eigent­lich zur Mut­ter­spra­che gewor­den war, müs­sen sie beein­flusst haben, mut­maßt Miri­am. Sie erzählt die Anek­do­te, dass ihre Mut­ter manch­mal etwas auf Eng­lisch mit der Begrün­dung gesagt habe, dass man das nicht über­set­zen kön­ne. Tja … Miri­am hat gezeigt, wie man’s macht! Neben der Fami­li­en­ge­schich­te war da aber auch noch der Eng­lisch­un­ter­richt an der Schu­le ab der sieb­ten Klas­se. Die Spra­che hat in Miri­am Man­del­kow direkt ein sehr kon­kre­tes Gefühl aus­ge­löst: „Da will ich woh­nen, aus die­ser Spra­che möch­te ich nicht wie­der aus­zie­hen, in die­ser Spra­che möch­te ich kör­per­lich blei­ben.“ Lie­be auf den ers­ten Blick. Eine span­nen­de Mischung aus dem Fort­wir­ken der Ver­gan­gen­heit, dem Kon­takt mit der Ver­wandt­schaft in Eng­land und den USA und der eige­nen Ent­schei­dung für eine Spra­che, „selbst gewählt und vor­be­las­tet“, resü­miert Miri­am, selbst etwas erstaunt.

In der Schu­le wuchs die Lie­be zur eng­lisch­spra­chi­gen, aber vor allem zur US-ame­ri­ka­ni­schen Lite­ra­tur – und tat­säch­lich wur­de in der Schu­le auch schon Bald­win gele­sen! Ein Por­trät über Miri­am Man­del­kow zu schrei­ben, ohne eine kur­ze Bald­win-Exkur­si­on ein­zu­bau­en, ist ver­mut­lich gar nicht mög­lich, also bie­gen wir hier kurz ab: Ich bin neu­gie­rig, wie muss man sich so ein Rie­sen­pro­jekt – die Neu­über­set­zung des Bald­win-Wer­kes –, wie Miri­am es mit DTV seit eini­gen Jah­ren durch­zieht, vor­stel­len? Ich fra­ge Miri­am, ob die­ses Jahr eigent­lich schon eine neue Bald­win-Über­set­zung von ihr erschie­nen ist. Die Ant­wort lau­tet nein. Ich fra­ge Miri­am, ob denn noch eine kom­me, die Ant­wort lau­tet nein. Ich fra­ge Miri­am, wie sich das anfüh­le, und sie muss lachen. Es geht auf jeden Fall weiter. 

Alles begann 2017 kurz nach der Ver­öf­fent­li­chung des Doku­men­tar­films I Am Not Your Negro von Raoul Peck. DTV hat­te zu dem Zeit­punkt bereits die Rech­te für Bald­wins Werk erwor­ben und star­te­te pas­send mit der neu­en Rei­he. Wel­cher Titel wann ver­öf­fent­licht wird, bespre­che die Über­set­ze­rin mit dem Ver­lag, aber das habe natür­lich auch mit äuße­ren Ein­flüs­sen zu tun – zum Bei­spiel wenn eine Ver­fil­mung wie die von Bea­le Street Blues erscheint. Dass Bald­win und Man­del­kow ein tol­les Match sind, ist spä­tes­tens seit 2020 klar, als Miri­am für ihre Über­tra­gung von Von die­ser Welt und ande­ren Wer­ken des Autors mit dem renom­mier­ten Helmut‑M.-Braem-Übersetzerpreis aus­ge­zeich­net wur­de. Die im Eng­lisch­un­ter­richt Bald­win-lesen­de Schü­le­rin mit einer Abnei­gung gegen­über der deut­schen Spra­che ist also zur preis­ge­krön­ten Bald­win-Über­set­ze­rin ins Deut­sche gewor­den. Wie das genau von­stat­ten ging, muss ich also drin­gend genau­er in Erfah­rung bringen.

Bei der Ent­schei­dung für ein Stu­di­en­fach hät­te die jun­ge Miri­am Man­del­kow fast einen ande­ren Weg ein­ge­schla­gen und sich für ihre zwei­te Lei­den­schaft ent­schie­den – das Tan­zen. Tanz­päd­ago­gik oder Anglis­tik und Ame­ri­ka­nis­tik, dazwi­schen muss­te sie sich ent­schei­den, und sie wähl­te einen klu­gen Mit­tel­weg: Sie stu­dier­te Anglis­tik und Ame­ri­ka­nis­tik und finan­zier­te sich das Stu­di­um, indem sie Stepp­un­ter­richt gab. Das Step­pen ist für Miri­am immer noch essen­zi­ell: „Ich den­ke nicht mit dem Kopf, son­dern mit den Fin­gern, für mich ist das Tip­pen ganz wich­tig, und tat­säch­lich mit den Füßen.“ Und wenn man ihre Über­set­zun­gen liest und die Lau­da­tio­nes für ihre Prei­se stu­diert, weiß man, was Miri­am damit meint, denn Rhyth­mus und Klang zeich­nen ihre Über­set­zun­gen in beson­de­rer Wei­se aus.

Auch wäh­rend ihres Aus­lands­auf­ent­halts in den USA hat Miri­am ihre Lei­den­schaft wei­ter­ver­folgt und bei einer aus­tra­li­schen Stepp­leh­re­rin Unter­richt genom­men. Aber natür­lich hat sie dort vor allem stu­diert. Miri­am woll­te die USA ken­nen­ler­nen, dort leben, und so hat sie sich auf ein DAAD Sti­pen­di­um bewor­ben, und lan­de­te in India­na. Dort hat sie zwei Jah­re ver­bracht und unter ande­rem bei einem der damals bekann­tes­ten Holo­caust­li­te­ra­tur­for­scher stu­diert, für den sie im zwei­ten Jahr auch als stu­den­ti­sche Hilfs­kraft tätig war. India­na selbst sei nicht gera­de das erstre­bens­wer­tes­te Ziel in den USA – wenn­gleich nah genug an Chi­ca­go –, doch sie habe sich vor allem ins Cam­pus­le­ben gestürzt und dort genau das gefun­den, wonach sie gesucht hat­te – ein ganz ande­res Stu­die­ren. Miri­am tauch­te so sehr in die Spra­che ein, dass sie die Tele­fo­na­te mit ihrer Mut­ter irgend­wann auf Eng­lisch führ­te, die sich wie­der­um über ihren ame­ri­ka­ni­schen Akzent lus­tig machte.

Nach der Rück­kehr nach Ham­burg und einem abge­schlos­se­nen Stu­di­um mach­te Miri­am ein Lek­to­rats­prak­ti­kum beim Rowohlt Ver­lag und arbei­te­te anschlie­ßend jah­re­lang als freie Lek­to­rin für ver­schie­de­ne Ver­la­ge und dann zwei Jah­re lang als fes­te freie Mit­ar­bei­te­rin für den Rowohlt Ver­lag. Pas­sen­der­wei­se lek­to­rier­te Miri­am aus­schließ­lich inter­na­tio­na­le Lite­ra­tur und kam dadurch auch das ers­te Mal mit Übersetzer:innen in Kon­takt, von denen sie wahn­sin­nig viel gelernt habe, wie sie direkt betont. Apro­pos Übersetzer:innen, bei mei­ner Recher­che für die­ses Gespräch bin ich über ein Zitat von Miri­am gestol­pert, das ich ihr direkt unter die Nase rei­ben muss. 2015 wur­de Miri­am Man­del­kow der Hie­ro­ny­mus­ring über­reicht, eine Ehrung aus den eige­nen Rei­hen. In ihrer Dan­kes­re­de erwähn­te sie ein Semi­nar, bei dem Literaturkritiker:innen, Lektor:innen und Übersetzer:innen zusam­men­ge­kom­men waren, und sagte:

„Zur Zeit des Semi­nars bei Frank [Hei­bert] war ich täg­lich damit beschäf­tigt, Über­set­zun­gen zu redi­gie­ren, und täg­lich wuchs mein Neid auf die Über­set­zer, weil mir immer wie­der vor Augen geführt wur­de, dass sie die­je­ni­gen sind, die den Text gestal­ten. Doch ehr­lich gesagt rühr­te mein Neid auch daher, dass mir bei mei­ner Arbeit so vie­le schrul­li­ge, kapri­ziö­se Gestal­ten begeg­ne­ten, wäh­rend ich einen Ver­lag reprä­sen­tier­te und irgend­wie ver­nünf­tig zu sein hat­te, und immer öfter dach­te ich: So wie die will ich auch sein.“

Als ich wis­sen möch­te, wel­che Marot­ten Miri­am sich zuge­legt habe, seit sie Über­set­ze­rin ist, fällt ihr dazu spon­tan nichts ein (ja gut, ich stel­le eben auch merk­wür­di­ge Fra­gen), aber viel­leicht ist es ja unter ande­rem das „Her­um­ge­schlump­fe“, von dem sie ab und zu spricht, wenn sie davon erzählt, wie sie im Pyja­ma am Schreib­tisch sitzt. 

Der Über­gang von der Lek­to­rin zur Über­set­ze­rin sei flie­ßend gewe­sen, erzählt Miri­am Man­del­kow. Im Ver­lag habe sie ab und zu klei­ne Über­set­zun­gen über­nom­men, Vor­wor­te oder Inter­view­tex­te. Aus­schlag­ge­bend war schließ­lich ein Inter­view mit Quen­tin Taran­ti­no, das Miri­am über­set­zen durf­te – denn da mach­te es Klick. „Das ist es!“, dach­te sie. Die­se Tätig­keit woll­te sie für immer machen. Um die­sen Wunsch wahr wer­den zu las­sen, waren die bestehen­den Ver­lags­kon­tak­te natür­lich von Vor­teil: „Ich kann allen nur emp­feh­len: Macht ein Prak­ti­kum im Verlag.“ 

Die Abläu­fe zu ken­nen, sei von gro­ßem Nut­zen gewe­sen. In den ers­ten Jah­ren mach­te Miri­am einen lus­ti­gen Spa­gat, sie lek­to­rier­te Nobelpreisträger:innen wie José Sara­ma­go, und über­setz­te vor allem Unter­hal­tungs­li­te­ra­tur wie Hun­de­ge­schich­ten und Ehe­rat­ge­ber für Wun­der­lich, ein Imprint von Rowohlt. Es dau­er­te Jah­re, bis Miri­am den ers­ten lite­ra­ri­schen Titel auf dem Tisch hat­te – und jetzt ist sie eine der ganz Gro­ßen und lei­tet sogar Work­shops und Semi­na­re mit Übersetzungsschwerpunkt.

Seit Jah­ren gibt Miri­am Man­del­kow mit der Lek­to­rin Sabi­ne Bau­mann den geschätz­ten Über-Kreuz-Work­shop, bei dem Übersetzer:innen und Lektor:innen zusam­men­kom­men und sich über ihre Arbeit und die Kom­mu­ni­ka­ti­on aus­tau­schen, und auch im Rah­men einer vom Deut­schen Über­set­zer­fonds geför­der­ten Gast­do­zen­tur hat sie in Göt­tin­gen ein Über­set­zungs­se­mi­nar gege­ben. Jetzt steht in die­sem Win­ter­se­mes­ter die August-Wil­helm-von-Schle­gel-Gast­pro­fes­sur für Poe­tik der Über­set­zung in Ber­lin an. Miri­am erzählt mir, wie wich­tig ihr der Aus­tausch mit Nachwuchsübersetzer:innen sei, dass sie sich viel damit aus­ein­an­der­set­ze, wie ande­re Gene­ra­tio­nen mit bestimm­ten Über­set­zungs­fra­gen umge­hen, und sie ihre Erfah­rung ger­ne wei­ter­ge­ben möch­te – auch an Nichtübersetzer:innen, wie sie ihr bei­spiels­wei­se wäh­rend der Gast­pro­fes­sur begeg­nen werden. 

Die Sicht­bar­ma­chung der Über­set­zungs­ar­beit und das Lesen von Tex­ten mit einem Über­set­zer­au­ge ein­zu­üben, ste­hen im Fokus ihrer Leh­re, und die­ses Enga­ge­ment für die Zunft zieht sich durch Miri­ams Über­set­ze­rin­nen­le­ben, denn sie ist auch Mit­be­grün­de­rin der Welt­le­se­büh­ne, die es sich zur Auf­ga­be gemacht hat, Übersetzer:innen ins Ram­pen­licht zu stel­len. Sie lese mit ihren “Mädels” (Über­set­ze­rin­nen­freun­din­nen) auch schon seit zwan­zig Jah­ren in Ham­burg in ihrer Stamm­buch­hand­lung, erzählt Miri­am, mitt­ler­wei­le wür­den die Leu­te sogar fra­gen, wann denn die Übersetzer:innen wie­der einen Abend gestal­ten wür­den – und dann ist der Laden voll. Ich träu­me sofort davon, dass sowas in allen gro­ßen und klei­nen Städ­ten statt­fin­den könn­te, und bin froh, dass Miri­am im Win­ter­se­mes­ter die Mög­lich­keit hat, bei jun­gen Men­schen genau die­ses Feu­er für das Über­set­zen zu ent­fa­chen, das sie bei den Stammkund:innen ent­facht hat.

Wir ver­las­sen das Haus der Nie­der­lan­de und bege­ben uns auf eine klei­ne Stadt­tour, las­sen uns von einem Fou­cault­schen Pen­del hyp­no­ti­sie­ren, tau­schen uns im bota­ni­schen Gar­ten über das Unter­rich­ten aus, wer­den von einer Frau leicht amü­siert ange­lä­chelt, nach­dem ihr Blick von unse­ren gel­ben und grü­nen Schu­hen gefan­gen wur­de, und fan­ta­sie­ren auf dem Weg zum Bahn­hof über wei­te­re Initia­ti­ven zur Sicht­bar­ma­chung von Übersetzer:innen. Und eine Sache weiß ich ganz sicher, als ich mich wie­der allein auf den Weg nach Hau­se mache: Nach die­sem Win­ter­se­mes­ter wird es in Ber­lin wie­der ein paar mehr jun­ge Men­schen geben, die Über­set­zun­gen mit völ­lig neu­em Blick betrach­ten – dank Miri­am Mandelkow.


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