Blog

War­um soll­te eine Über­set­zung ‚treu‘ sein?


Über­set­zen ist wis­sen­schaft­li­cher und künst­le­ri­scher Akt zugleich, und dabei ent­schie­den huma­nis­tisch, schreibt Dami­on Searls in „The Phi­lo­so­phy of Trans­la­ti­on“. Jen Cal­le­ja beschäf­tigt sich aus­ge­hend von der Lek­tü­re mit der Fra­ge, wie sich am bes­ten ver­mit­teln lässt, was Lite­ra­tur­über­set­zung ausmacht.

Über­set­zung des Monats: Gesta­pel­te Frauen


Für die Über­set­zung des Romans „Gesta­pel­te Frau­en“ von Pat­rí­cia Melo muss­te Bar­ba­ra Mes­qui­ta tief in die düs­te­re Mate­rie von Frau­en­mor­den in Bra­si­li­en ein­tau­chen. Der scho­nungs­lo­sen Dar­stel­lung des männ­li­chen „Aggres­si­ons­re­ser­voirs“ stellt sie sich mit kom­pro­miss­lo­ser, mes­ser­schar­fer Sprache.